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Ein Wintermärchen


Gewidmet den Edlen, die ihr Boot für diese Fahrt selbstlos zur Verfügung stellten.

Es ist nicht lange her, es gab schon lange das Rad, die Schreibmaschine und seit ein paar Jahren erst kleine tragbare Fernsprechgeräte für den Allgemeingebrauch, da setzten sich drei Erdenbürger nahe dem Okerlauf in der Wohnstube des Älteren zusammen und planten eine (Fluß-) Reise mit traditionellen Fahrzeugen über den Jahreswechsel. Ein vierter Mitstreiter gesellte sich mittels Fernsprecher dazu - und wurde auf den Tisch gesetzt.

Zur Zeit dieser Besprechung herschten vor der Thür Temperaturen, die 99 von 100 Zeitgenossen an Reisen durch die Luft in südliche Gefilde denken ließen, doch die Vier hatten Anderes im Sinn. An eine Kanufahrt, ganz in der Nähe, nur ein bis zwei Wegstunden entfernt, dachten sie, zur An- und Abfahrt sollte eine 10 Jahre alte Motorkutsche Verwendung finden. Die Leine ward vorgeschlagen und fand allgemeine Zustimmung. Sollte selbige mit Eis bedeckt und damit unpassierbar sein, würde man - ohne Kanus - eine Wanderung nur mit Hilfe der Füße durch die Höhen des Hils unternehmen. Doch dies nur nebenbei. Als Startpunkt wurde Kreiensen auserkoren. Dieser Ort erfüllte folgende Bedingungen: Gelegen an der Leine / Gande, Bahnanschluß, keine Befahrungsbeschränkungen unterhalb und eine Unterkunft in Tagesweite.

Die Verproviantierung wurde aufgeteilt. Der Ältere (Oli) wollte sich um das Morgenmahl bemühen, der Älteste (Oppa) meldete sich nicht etwa freiwillig zum Ernteeinsatz - nein, er beschaffte lediglich einen Vorrat Fisch in luftdicht verschlossenen Metallgefäßen haltbar gemacht, einige Laibe Brot und anderes Zubehör (nie wieder Rot - Blut - Wurst!). Oli steuerte Tatra - Senf (süß!) bei und robär ergänzte dies um gemahlene Kerne einer unterirdisch reifenden sehr fetthaltigen Frucht aus Afrika - für alle, die es immer noch nicht gerafft haben: Es handelt sich um Erdnussbudda! Die zwei Schergen sorgten sich um das Abendmahl ohne Wein. Sie erstanden 6 x 850g Dosenfraß auf dem "Prinzler"- Markt und desweiteren ein Pfund Zucker plus Puddingpulver und weitere Kleinigkeiten wie Spaghetti mit Rotkohl (äh...?) usw. für geschlagene fuffich Taler. Die Waren wurden sorfältigst (jeweils ca 10 min) selektiert. Der Fahrradtransport zum Bootshaus verlief ohne größere Schäden. Da seit Sonnenuntergang schon eine geraume Zeit vertrichen war und weder Zündhölzer noch Elektrizität vorhanden waren, wurde die Lichtmaschine sinngemäß neuerfunden. Während robär also die Kurbel eines kopfstehenden Tretrades betätigte, schichtete Nilschen im sanften Schein des Vorderlichtes sämtliche Nahrungsmittel pyramidenförmig auf.

Am folgenden Tag des Morgens in der Früh - zu früh für Nils - wir schrieben den 29. Tag des wunderbaren Wintermonats Dezember 1998 nach Christi Geburt ins Fahrtenbuch - luden wir zwei viel zu stark der Schwerkraft gehorchende Wassergefährte auf das Dach der Motorkutsche, während Oli selbige ankurbelte. Die Anreise nach Kreiensen verlief außer der obligatorischen folkloristischen Beschallung ohne nennenswerte Zwischenfälle. Während Oli die Motorkutsche in den Ort brachte, sonnten sich die Schergen samt Oppa, wobei letzterer unerwünschten Tierbesuch erhielt. Das Hundsgesicht über seinem Kopf irritierte ihn doch ein wenig - ein kleines Fohlen hätte dem Vergleich standgehalten. Vor dem eigentlichen Start musste der Steg mit dem Stechpaddel vom Schlamm befreit werden. Oppa tat sich hierbei besonders hervor. Unser Vorgehen wurde von den ortsansässigen "Freunden des Gerstensaftes e.V." fachkundig beurteilt.

Die wärmende Morgensonne im Rücken sanft durch die Bilderbuchlandschaft gleitend, mit athletischen Bewegungen und höchster Präzision das Paddel führend, begannen wir dem Tagesziel näher zu rücken. Märchenhaft ging es vorbei an den sieben Bergen, Schneewitchen ließ sich entschuldigen. An den Hindernissen erforderte die Arbeit des Wehrumtragens auch den Einsatz sonst ruhender Körperpartien - sprich: Füße - und vertrieb die dort herrschende Kälte.

Zu einer Zeit - es war schon nach dem höchsten Stand der Sonne - kam unter der Besatzung des Seniorenbootes zum Erstaunen der nachfolgenden jugendlichen Schergen die Meinung auf, ein leeres Gefühl in der Magengegend ausfüllen zu müssen. Die Plötzlichkeit dieses Vorhabens führte im Rumpelpumpel zu manövriertechnischen Schwierigkeiten. Nach der vollbrachten Landung diente eine BW-Plane auf der feuchten Wiese als Tischtuch. Auch wurde diese Fahrtunterbrechung einerseits (mehrmals) zur Revierabgrenzung, ganz nebenbei zur Erleichterung der Blase und andererseits zur Wachstumsförderung gewisser nitrophiler Staudengewächse genutzt. Die Nahrungsaufnahme führte bei Reinder fast zu einem kulinarischen Unglücksfall, da er beinah in den Genuss der Disharmonie von Leberwurst mit Erdnussbutter gekommen wäre. Dies lag an der Ähnlichkeit der Verschraubung des Senf- bzw. Erdnussbutterglases. Der Irrtum wurde ihm nur durch die unterschiedliche Konsistenz des Inhalts offenbar.

Die Weiterfahrt nach Gronau erwies sich als paddeltechnisch anspruchsvoll, der sehr gute Wasserstand erzeugte nach den Wehren an Wildwasser grenzende Strömungsgeschwindigkeiten mit Verschneidungen und höheren Wellen. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit, kurz vor Gronau - kurz: nahe dem abendlichen Ziel - führt uns der Mühlenarm in den Ort. Laut Flussführer liegen sämtliche Kanuvereine am selbigen. Kurz nach dem Abzweig befinden sich linksufrig einige Schuppen, die von den Schergen anhand einer Lampe als Kneipe identifiziert werden. Und so zieht die Strömung die 5 Freunde (4 Zweibeiner & 1 Müslitonne) weiter in den Ort. Nur das Wehr der Papierfabrik kann sie aufhalten. Kurz zuvor fuhren sie am falschen Verein mit seinen Slalomtoren vorüber. Wir ließen drei aus und passierten vier mit Fehlern (Rumpelpumpel; es war ja auch schon dunkel, ...). Während Reinder Verbindung zu unserem Kontaktmann aufnimmt, starten alle anderen unter den neugierigen Blicken der Dorfjugend eine Erkundung des selbigen. Die Nachrichten des Kundschafters sind niederschmetternd: Trinkwassermangel und eine Fahrt stromaufwärts durch die Finsternis zur vermeintlichen Kneipe. So gelangen die Schergen mehr bis minder unfreiwillig in die Obhut zweier Kanister und der Drohung, ja nicht ohne lebensspendende Flüssigkeit wiederzukehren. Sie schellten an der erstbesten Thür und fanden Einlass. Die beim ausgedehnten Kaffeeklatsch gestörten sehr viel älteren Damen gewährten nur nach Verhandlungen das begehrte Gut. Gegen ca. 6 Uhr des Abends erreichten wir das inzwischen hell erleuchtete Bootshaus. Über den zugbrückenartig heruntergelassenen hölzernen Steg fanden wir Zugang in die heiligen Hallen des WSV. Sie entpuppen sich noch in der Dunkelheit als die alte Flußbadeanstalt Gronaus (die Älteren in der Leserschaft mögen sich unter Umständen erinnern). Die Küche wird von den Schergen besetzt und die zukünftigen Abwäscher finden in der Bibliothek hinterm bollernden Ofen sitzend ein älteres PB. Der luxuriös ausgestattete Verein verfügt gar über einen Fernsprechanschluss samt Anrufbeantworter. Die Kunststimme desselben amüsiert nicht nur die Schergen. Speis und Trank (ersteres ein allseits bekanntes Nudelgericht aus Italien und letzteres ein altes Heißgetränk aus Indien) - also, Speis und Trank - selbiges wurde auf einer langen Tafel dampfend serviert - mundeten allen gar vorzüglich. Als Krönung mußte der Vanillepudding herhalten. Im Folgenden meinten die, die es nötig hatten, die Sanitären Einrichtungen in Augenschein nehmen zu müssen. Flußwasser ersetzte aufgrund winterlicher Kälte entsprechende moderne Einrichtungen zum Spülen der Keramik. Nach einer mehr bis minder kurzen Lesung und einem langen Tag legten sich alle schließlich zur Ruh’. Ein leises Schnarchkonzert begleitet uns durch die Nacht.

Ganz spät in der Nacht konnte es Reinder nicht mehr ohne Paddel aushalten - es war ja auch schon fast hell und wer auf die Idee kam, die Äuglein vollständig zu öffnen, der fand gleißendes Sonnenlicht ringsum. Reinder steckte der Müslitonne den Zeigefinger in den Hals, kurz darauf erbrach sich ihr Inhalt wohl portioniert in vier Teller. Soviel zum Frühstück.

Die eigentliche Paddeltour begann mit dem Umtragen eines Stauwerkes. Das Paddeln durch das Naturschutzgebiet "Leineaue unter dem Rammelsberg" irritierte die Kanuten zunächst ein wenig, da die Ufer vor Jahrzehnten unter Flurbereinigung gelitten hatten. Mit der Zeit wurde es aber wieder natürlicher. Als wir gerade mal nicht paddelten und das weithin gerühmte Weihnachtsgebäck von Frau Look verspeisten, trieben wir an der ärmlichen Behausung des Ernst-August -genannt Marienburg- vorbei. Zum Zählen der vielen Erker und Türmchen bedarf es mehr als nur einer Hand. Die Frage, wie die denn wohl den Wetterhahn putzen, ergab den Gesprächs- und Denkstoff für die nächste halbe Stunde. Das Zusammentreffen des höchsten Standes der Sonne mit dem Erreichen des Wehres Schulenburg, dies beides in Kombination mit einem langsam aufkommenden Hungergefühl in der Magen-Darm-Region durchgeschaukelt vom stetigen Auf und Ab der Boote zwang uns summa summarum zu einer mittäglichen Pause zwecks Nahrungsaufnahme. Im Windschutz der Boote drapierten wir uns kreisförmig um die Tischdecke. Doch nicht allzu lang, denn die Landeshauptstadt lag noch in weiter Ferne.

Diesmal erreichten wir unser Tagesziel vor Dunkelheit. Angemeldet wie wir waren, wurden wir freundlichst empfangen und gleich zum nächstmorgentlichen Glühweinfrühschoppen eingeladen. Nachdem wir mit Schlafsaal und Keramikausstellung vertraut gemacht worden waren, ging es an das Bereiten des abendlichen Mahles. Es handelte sich um Dosenfraß, der schnell bereitet und trotzdem wohlschmeckend den Darmtrakt beschäftigte. Die Bohnen hieraus sorgten für weitere Spannungen im Tischtennisspiel, welches sich eh schon durch zweckentfremdete Schlaginstrumente (andere Leute essen davon) als sehr geräuschvoll auszeichnete. Des Weiteren bereicherten Apfelringe von Reinder als Nachtisch den Spielverlauf. Nach ein, zwei, drei Stunden waren alle rechtschaffenden Paddler müde, doch bevor sie ihre Schlafsäcke erwärmten, ließen sie sich ihre Herzen mittels Radioropa (LW, 261 MHz) erwärmen. Es lief gerade eine finnische Sendung.

Des Morgens in der Früh, als der Igel noch schlummerte und das Häschen ein-, zweimal die Nase rümpfte, nur der Hauswart einsam in des Winters Kälte versuchte, ein Glühweinfeuer im Papierkorb zu entzünden, was ihm nach einiger Zeit unter Zuhilfenahme volkstümlicher Klänge eines bekannten Norddeutschen Senders und Mißbrauch von hochentzündlichen Flüssigkeiten wohl auch gelang, erwachten wir im Schlaafsaal. Aufgrund der Tatsache, dass dies nicht unseren musikalischen Prioritäten entsprach, strebten wir hurtig nach den Booten und wasserten schleunigst. Mit wohlgemeinten Ratschlägen eilten wir von dannen. Die Fahrt durch unsere goldene Landeshauptstadt gestaltete sich als sehr abwechslungsreich, jedoch wenig naturnah. Eine unheimliche Begegnung der dritten Art, ein Donnerstagspaddler, der einzige seiner Art auf der ganzen Fahrt, begegnete uns auf dem Weg zum unvermeidlichen Wehr. Die Beschreibung der Mühsal des Wehrumtragens wollen wir der werten Leserschaft hier an dieser Stelle ersparen. Und schwupps nach dem Wehr sind wir Rumpeldipumpelsteinerdibeißer auf der Ihme gelandet. Hier begegnen wir dem berühmt-berüchtigten Ihme-Zentrum. Das eh schon kurze Anschlußstück zur Leine verkürzten wir uns durch die tägliche Kekspause. "Und wer ist jetzt Rumpel und wer Pumpel?", fragte die Schergen ein Mann ganz allein an der Leine. "In der Reihenfolge: Von vorne nach hinten...", konterte Nils schlagfertig. Die Faszination der JuPas (Jungpaddler) über die weihnachtlich geschmückten Sträucher und Bäume am Ufer hielt sich kaum in Grenzen. Und das alles wegen des Hochwassers.

Doch die Hochstimmung musste bald einer bitteren Erkenntnis weichen, denn der Zeitpunkt einer schmerzlichen Trennung rückte immer näher. So wurde uns zur Mittagspause unser vierter (Mann) von seiner Liebsten nach Hause entführt.

(vor lauter Wiedersehensfreunde tauschten sie ihre Kaugummis)

Trauernd über den großen Verlust gingen wir alle weiter unseres jeweiligen Weges.

Und so unterquerten (!) wir denn am Nachmittag die zu unserem Trost mehr bis minder anheimelnd wirkende Wasserstraße mit einer prägnanten Abkürzung aus drei Buchstaben.

Folglich, auch wir konnten die Zeitgetze nicht ausser Kraft setzten, begann es gegen abend bald zu dunkeln und wir suchten ein schützendes Nest. Es gab keins, also mussten wir auch dafür noch selber Sorge tragen und errichteten zusätzlich zum Üblichen (Zelte, Kochgeschirr, Sitzbaumstümpfe...) noch einen mannshohen Windschutz aus mächtigem Treibgut.

So sollten wir denn in dieser kargen Landschaft unter einem sternenklaren Vollmondhimmel den Jahreswechsel verschlafen (was wir vorher aber noch nicht wussten). Wir machten uns nämlich vorher noch zu dritt auf den Weg in Richtung von Ferne scheinender Lichter, wobei wir uns zwischendurch mehrmals im Konsensverfahren über die Richtung umentschieden.

Kurzer Rede, langer Sinn: Es gab niegends eine "Party" für uns (so’n Kaff) und so gingen wir mit besten Vorstätzen um 20 vor 12 schlafen.

Von den morgendlichen Qualen des Aufstehens

Des Morgens ist es im Schlafsack noch recht warm, doch die Blase streikt wegen Überfüllung. Wer abends mehr bechert, darf morgens früher raus! So fügt man sich den Zwängen der Natur, schält sich aus dem wohlig warmen Sacke, zwängt sich in der Enge des Zeltes in den etwas klammen Paddlerzwirn und zwingt seine unteren Extremitäten in das evtl. etwas steife Schuhwerk. Dies darf jedoch nicht allzu lange dauern, denn der Druck in der Blase wird immer stärker.

Da wischt man beim öffnen des Zeltes die zahlreichen Tropfen von der Innenseite des Außenzeltes mit Kopfhaar und Ärmel ab. Wohl dem, der die Zeit fand, sich eine Regenjacke anzuziehen oder den Reißverschluß vorsichtig zu öffnen.

Spätestens beim eigentlichen "Geschäft" kriecht die Kälte aus dem Schuhwerk in die Füße und formt selbige zu gefühllosen Klumpen. Da ist guter Rat teuer!

Ist es noch sehr früh und von den Gefährten nichts zu vernehmen, liegt der Gedanke nahe, sich dem noch warmen Schlafsack anzuvertrauen. Die gefühlosen Klumpen aufzutauen wird aber auch er nicht schaffen..., falls doch: das kalte Schuhwerk wartet schon im Vorzelt.

Abweichend von den oben beschriebenen Qualen, wachte robär aufgrund von Motorengräuschen auf, welche von zwei ihre Äcker pflügenden Agrariern ausgehend an sein Ohr drangen. Selbige schenkten uns aber keine Beachtung.

Von userem kleinen Tierfreund aber, der uns nach dem Frühstück mit seinem Agrariermofa besuchte, wurden wir gefragt warum wir denn kein Feuer gemacht hätten.

Während also die einen 10-20 mal um das Lager hopsten, um ihre unteren Exremitäten in feinfühlige Tretwerkzeuge zu verwandeln, musste sich Nils in der Not des Bedürfnisses der Bedürfnisslosigkeit stellen und im nahegelegenen Busch einen

hervorragenden Donnerbalken zusammenzimmern.

So kamen sie am Neujahrstag relativ spät fort und dementsprechend spät an.

Der Fluß stellte an diesem Tage keine besonders hohen Ansprüche, die Landschaft wurde ebener, jedoch führte er, der Fluß, immernoch gut Wasser. Dies sollte aber nicht den Weg in die Kochtöpfe finden, so fand sich Nils die Wasserkanister aufüllen zu lassen. Dieses Ansinnen gelang ihm in einem Dorf nahe des Flusses, nach der anfänglichen Enttäuschung des Abgewiesen werdens, resultierend aus seinem äußeren Erscheinugsbild nach 4 Tagen ohne Dusche.

Der Abend ist sehr mit dem letzten vergleichbar, nur daß es weder Windschutz und Wind noch umliegende Dörfer gab und robär eine halbe Stunde lang auf Sitzbaumstumpfsuche ging, wohingegen sich die zwei klügeren mit den lokalen Essenstonnen begnügten woraus sie dieses auch gleich zubereiteten. Nach einem Nachtspaziergang und Vanillepudding mit Müsli (es reifte die Idee zum Weihnachtsmarktverkauf) als runder Tagesabschluß, gingen wir diesmal freiwillig früher zu Schlafsacke, so gegen halb Neun.

Der nächste Tag war und blieb für einen von uns stressig, da robär pünktlich mittags

auf’e Arbeit in BS sein wollte, was Oli jedoch wenig berührte. So schafften wir die

letzten paar Kilometer bis Neustadt paddelnderweise - und Oli darauf zugfahrenderweise das Auto holend - während robär sich eher übel als wohl mit 2° C

warmen Trinkwasserresten draussen die Haare wusch ("Was soll’n denn sonst die Leute auf’e Arbeit denken ?!? ").

Schließlich trudelten wir dann tatsächlich (Olis Optimismus wurde also zum Schluß doch noch bestätigt) nur eine Minute zu spät bei Marktkauf in BS ein.

Die beiden Übriggebliebenen trafen dann zum gloreichen Abschluß am Bootshaus eine nette Dame vom KCJ an die ihnen besürtzt über den Abschnitt einiger Bäume in Kenntniß setzte...

Und ewig brabbelt die Thermoskanne...

Wir verbitten uns jegliche Art von Drohbriefen im Voraus. Alle Tempus- und Personenwechsel sind beabsichtigt und hinsichtlich ihrer sprachlich - stilistischen Wirkung genauestens geprüft worden.

Nils, Oli und robär

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