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Klepper Faltboottreffen


südlich der Müritz am Forsthof Schwarz

Am Mittwoch, dem 15. Mai, fuhren wir (Oli, Reinder und ich) um 1930 los. Aufgrund eines 45-km-Staus fuhren wir Landstraße. Kurz nach Mitternacht erreichten wir den Forsthof Schwarz, ein Campingplatz in der Nähe von Mirow, unser Standlager für die nächsten Tage.

Am nächsten morgen wurden wir angenehm überrascht von der Sonne geweckt. Das Wetter war die letzten zwei Wochen ziemlich regnerisch und der Wetterbericht hatte keine Besserung versprochen. Schnell wurde es warm und man konnte im T-Shirt rumlaufen - siehe da, der Frühling fängt jetzt doch noch an!

An diesem Tag bauten wir drei Boote auf: Reinders Pouch (["Pauch"]) E65, Olis auf der Osterfahrt aufgetriebenen Klepper T 67 und Olis Pionier Super Sport mit neuer Unterhaut. Inzwischen haben wir auch viele alte Bekannte aus Plön wiedergetroffen.

Wir fuhren dann nach Mirow und zurück. Unterwegs sahen wir sehr viele Leih-Canadier, aber auch einige Vereinspaddler, die Meisten aus Hamburg. Bei der gemütlichen Mittagspause im Schatten einiger großen Bäume auf einer kleinen Halbinsel sahen wir auch eine echte Rarität: einen Kette Zweier. Die Besitzer wußten nicht, was es für ein Boot war, aber Oli und Reinder identifizierten es schnell.

Am Abend gab es einen Diavortrag über eine Faltboottour in Canada.

Auch am Freitag war das Wetter den ganzen Tag gut und ich war froh über meinen Sonnenhut. Wir fuhren eine Rundtour mit den anderen mit. Auf Seen und kleinen Verbindungsflüßchen, meist sehr naturbelassen, paddelten wir gemütlich in der sehr schönen Landschaft. Bei der Mittagspause kamen ein paar Tropfen, weswegen wir sie unter die Bäume verlegten. Die anderen meinten aber, schnell aufbrechen zu müssen, so war die Pause etwas kurz. Einige Minuten später schien aber wieder die Sonne und auch wir fuhren los und holten die anderen bald ein.

Diesen Abend kamen zwei Vertreter des Klepper-Werks. Vor sechs Monaten war es abgebrannt und das Überleben von Klepper ernsthaft gefährdet. Glücklicherweise haben sie wieder neu angefangen. Außer diesem Bericht beantworteten sie geduldig Fragen der Faltbootfreaks. Dann gab es zwei Filme von Walter Frenz, ein Stummfilm von 1950 und einen Kinofilm von etwa 1930. Mit den Faltbooten fuhren sie z.T. recht verblocktes Wildwasser (Reinder: ca. WW 3 bis 4).

Am Samstag kam Thomy gerade als wir aufstehen wollten. Wegen seines Praktikums konnte er nur an diesem Tag kommen. Mit ihm (er fuhr Olis Klepper T9) fuhren wir die Rundtour vom Vortag andersherum.

Bei einer ausgedehnten Mittagspause brachte ich Thomy auf die gute Idee, ein Faltboot-Bestimmungsbuch zu verfassen.

Bei einer zweiten Schicht Sonnencreme wußte er auch endlich, warum die Handinnenflächen nicht braun werden: da kommt am meisten Sonnencreme hin!

Thomas-Ols war am Abend bereits abgefahren, als es einen kurzen Videofilm über den Atlantiküberquerer Lindemann gab. Er war mit einem Ärius Zweier mit Besegelung gefahren. Nach einem Grönland-Diavortrag hielt Oli noch einen Türkei- und Afrika-Diavortrag.

Am Sonntag war allgemeine Abreise, wir fuhren nur noch eine kleine Strecke auf dem Schwarzer See.

Bei der Rückfahrt am Nachmittag fing es an zu regnen. Das Wetter war diesmal vom Veranstalter gut organisiert.

Marcel

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