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Hochwasserwanderfahrt: Ecker und Oker

Das Hochwasser muß man ja ausnutzen, und Paddeln wollte ich sowieso auch mal wieder, also ließ ich mich am letzten Wochenende auf eine Wildwassertour mit Oli und Jochen mit zwei Freunden auf der Sperrlutter und Oder (im Harz) ein, wo es zwar schön aber doch recht frisch war.

Daher freute ich mich nun auf die Wanderfahrt am Sonntag: Paddeln, ohne naß zu werden.

Daß meine Vorstellungen nicht so ganz der Realität entsprachen, äußerte sich schon, als Oli seinen Topo in den Bus steckte - nicht gerade das Wanderboot schlechthin. Ich nahm die Elise, denn ich sollte ein PE-Boot nehmen, aber wir wollten ja schließlich eine Wanderfahrt machen.

So fuhr ich mit Reinder und Oli Richtung Harz. Auf dem Parkplatz, wo wir einsetzten, trafen wir zwei andere Topo-Fahrer, die die Ecker weiter oberhalb befahren wollten. Paradoxerweise regnete es nicht - wie auch schon in der Wettervorhersage behauptet, ja es schien sogar meist die Sonne.

Aufgrund etwas ungünstiger Einstiegsmöglichkeiten mußten wir direkt vor einem Wehr einsetzen und dies zehn Meter weiter auf der anderen Flußseite umtragen. Die Ecker ist für eine Wanderfahrt doch etwas schmal und lebendig, ein Topo-Bach eben. Der Fluß plätscherte munter durch das bewaldete Tal, und wo Bäume am Ufer stehen, da können auch Bäume quer im Wasser liegen. So mußten wir auch einige Male Bäume und Wehre umtragen. Es war also ratsam, sich ab und zu mal in einem Kehrwasser Überblick über den weiteren Flußverlauf zu verschaffen. Unterwegs trafen wir noch einen weiteren Kanuten, der uns überholte.

Spaziergänger und Anwohner am Ufer freuten sich auch über die wohl eher seltene Begegnung mit Paddlern und sahen ganz gespannt zu, wie wir die nächsten Hindernisse umfuhren. Als wir in die Mündung zur Oker kamen, wurde es natürlich viel breiter, zumal das noch ziemlich naturbelassene Stück der Oker folgte. Man war oft vor die Wahl gestellt, welchen Flußzweig man nehmen sollte. Die Strömung war ziemlich gut, so daß wir schnell zu unserer Mittagspausenstelle (einem unfahrbaren Wehr) kamen. Wir konnten unsere feuchten Klamotten bei strahlendem Sonnenschein etwas trocknen, während uns ein Passant darauf aufmerksam machte, daß wir aufpassen sollen, und uns etwas - um es diplomatisch auszudrücken - "zulaberte".

Ein weiteres schönes Stück bis zur Ausstiegsstelle in Schladen folgte. Während Oli mit dem Fahrrad den Bus holte, schleckerten Reinder und ich genüßlich ein Eis und sonnten uns. Einige Zeit später kamen noch zwei Paddler von der Uni an der Ausstiegsstelle an, die etwas weiter oberhalb an der Oker losgefahren waren.

Marcel

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